Samstag, 5. Mai 2007
wie man ein richtig schlechtes Hörspiel macht
Zugegeben- die Ingredenzien haben Potential: Motive aus Horrorcomix, Splatterfilm, W.S. Burroughs-Alpträumen, ziemlich viel Lovecraft...could be a nice one. Aber- nix da: Die mehrsträngigen Storys haben weder inneren Aufbau, noch kommen sie zusammen, oder lösen sich auf. Es passiert einfach nichts. Man kleistert alles schön mit banaler Musik zu, die sich irgendwie klassisch gebärdet, und dehnt so eine Story, die sich in 10 Folgen erzählen lassen könnte auf 22 aus.
Die Stimmen der Sprecher klingen alle ähnlich (war das jetzt Burns, Bakerman oder Newman?) und die Frauen sind notorisch schlecht gelaunte Zicken. Keine Spur von Humor. Schiefe Metaphern statt der angestrebten "hradboiled" Ironie.
Da lobt man sich doch den guten alten John Sinclair, der sowohl der gesamten Bakerman-Crew, als auch den "grauen Engeln" so richtig in den Arsch treten würde.

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